Cairns

22.01.09 Ankunft Cairns

Mein letzter Ausflug ist gekommen. Cairns und Great Barrier Reef!
Am 22.01.09 um 5.30 Uhr morgens haben Christina und ich uns auf den Weg zum Flughafen gemacht.
Pünktlich gestartet um 7.40 Uhr sind wir um 11.20 Uhr auch schon in Cairns abgeholt worden.
Da in Cairns gerade eine Dengue-Fieber-Epedemie herrscht, haben wir uns am Flughafen erstmal total paranoid mit Insektenschutzmittel eingecremt, überall!!! ;-)
Wir hatten sogar überlegt nicht zu gehen wegen der Epedemie, aber kneifen war dann doch keine Option. Das Great Barrier Reef lockt einfach zuviel, und soviel Geld wollten wir dann auch nicht verlieren.

Nachdem wir im Hostel alle Taschen abgeladen haben, sind wir in die Stadt und danach ab zum Royal Flying Doctor Museum.
Ohje, schwitzt man hier in den Tropen!!! :-)

Royal Flying Doctor Flugzeug

Royal Flying Doctor Flugzeug

So superinteressant war das Museum dann nicht, aber der Service, den die Ärtze da leisten, muss einfach unterstützt werden…als musste ein T-Shirt her. ;-)
Danach sind wir noch in die Botanical Gardens, aber ich war so müde und genervt vom Schwitzen, dass wir nicht lange geblieben sind.

23.01.09 Reef Trip mit Helikopterflug zurück

Ziemlich früh morgens haben wir uns auf den Weg zum Jetty gemacht zum einchecken.
Wir mussten ewig suchen, bis wir wussten bei welcher Gesellschaft wir einchecken sollten.
Ein Frühstück und ein paar Fotos vom morgentlichen, tropischen Cairns später, ging es dann aufs Boot.

Ich am Hafen

Ich am Hafen

Unsere Bootsfahrt zum Reef hat 1,5 Stunden gedauert, trotz Schnell-Katameran.

Ich und Christina auf dem Weg zum Great Barrier Reef

Ich und Christina auf dem Weg zum Great Barrier Reef

Am Reef angekommen, haben wir uns Neoprenanzüge geliehen, weil gerade Quallensaison ist. Die Biester sind zwar kaum so groß wie eine Euro Münze, aber richten ganz schön Schaden an, und Schmerzen zu.

Sexy!!!

Sexy!!!

So sexy ausgerüstet gab es dann eine Einführung (für mich fürs Tauchen) und dann konnte es los gehn.
Zuerst war ich mit der Christina schnorcheln.
Ich habe mich vor meinem Mundstück so geekelt, aber muss ja! ;-)

Schnorcheln

Schnorcheln

Nachdem ich beim Schnorcheln schon viel gesehen habe, ging es zum Tauchen.
Das war das tollste Gefühl sowieso.
Unter Wasser, mit den bunten Fischen, schön still. Einfach toll!!!

Tauchen vor einer riesigen Muschel!!!

Tauchen vor einer riesigen Muschel!!!

Nach dem Tauchen gab es Mittagessen und dann eine zweite Tauchtour an einem anderen Reef.
Gerade aus dem Wasser wurde es dann auch schon hektisch. Ich war schon 10 min. zu spät zu unserem Helikopterflug. Also schnell schnell umziehen und ab in den Heli.
Ich hatte den besten Sitz im Heli, den Co-Pilot sitzt. Ich hätte sogar fliegen können (ich hatte Pedale). ;-)
Der Flug war fantastisch, das Great Barrier Reef ist so riesig (insgesamt über 2000km lang). :-)

Im Helikopter auf dem Copilot-Sitz

Im Helikopter auf dem Copilot-Sitz

Great Barrier Reef aus der Vogelperspektive

Great Barrier Reef aus der Vogelperspektive

24.01.09 Fallschirmsprung und Rafting

Wieder ging es früh morgens los…wieder Adrenalin pur! :-)
Heute habe ich einen Tandem-Fallschirmsprung gebucht (für den morgen) und für nachmittags Rafting.
Ich wurde am Hostel abgeholt und ca. 1,5 h Stunden später waren wir am Fallschirmsprung Flughafen außerhalb von Cairns.
Ich hatte so Angst und genauso muss ich auch ausgesehen haben. Alle paar Minuten hat jemand gefragt, ob es mir gut geht.
Mit mir sind noch 2 Britinnen gesprungen. Dank den beiden Mädels habe ich ein Upgrade bekommen auf 60 Sekunden freien Fall.
Nachdem wir uns alle in dieses Miniaturflugzeug gequetscht hatten, ging es 15 min. später ganz schnell von 4250m runter.
Ich bin an den Ausgang gerobbt (natürlich schon verankert an dem Kerl mit dem Fallschirm) und schwups, hat der mich rausgeworfen, besser gesagt uns… :-)
Wow, war das ein Gefühl, freier Fall…ich habe geschrien wie am Spieß (der einzige Weg zu atmen da oben). Es ging so schnell runter, die 60 Sekunden kamen mir eher vor wie 6.
Auf einmal ein hefiger Ruck, und wir hingen im Fallschirm.
Unsere Landung war filmreif…mein Tandemmaster ist über mich drüber geflogen…Gras überall…aber keiner hat sich weh getan, also war das schon ok.
Schuld war natürlich ich an der Bruchlandung, besser gesagt, dass ich viel größer war wie der Kerl und dass meine Beinschlaufen so eng waren. Ich konnte meine Beine einfach nicht anheben.
Naja, cool war es alle Mal und ich würde und werde es wieder tun, bei Gelegenheit.
Leider ist sowas in Deutschland ziemlich teuer.

Vor dem Fallschirmsprung mit meinem Tandem-Master *angst*

Vor dem Fallschirmsprung mit meinem Tandem-Master *angst*

Wieder in der Stadt angekommen habe ich zufällig die Christina getroffen und dann ging es nach einem Mittagessen zum Raften. Auch das war cool, aber nach dem Fallschirmsprung einfach nicht mehr so spektakulär. Trotzdem hatten wir Spaß, klatschnass und in der Hitze. ;-)

Nach dem Rafting; man beachte die klatschnassen Klamoten!!!

Nach dem Rafting; man beachte die klatschnassen Klamoten!!!

25.01.09 Daintree Regenwald

Am letzten Tag unseres Ausflugs ging es in den Regenwald.
Dazu hatten wir uns ein Auto gemietet.
Die ersten 100km bin ich gefahren, dann haben wir gewechselt. Christina musste ja üben für Neuseeland. Ich gebe zu, am Anfang hatte ich ganz schön Angst, weil sie ewig nicht mehr gefahren ist und dann jetzt natürlich total unsicher, aber gegen Ende des Tag wurde sie dann doch noch richtig gut.
Das reicht für Neuseeland Chistina!!! :-)
Wir haben an dem Tag mehrere verschiedene Stops gemacht, teils am Meer, teils im Regenwald an Wanderwegen. Was wir immer reichlich gebraucht haben, war WASSER! Wir haben so geschwitzt. :-(

Auf dem Weg zum Regenwald

Auf dem Weg zum Regenwald

Im Auto

Im Auto

Im Regenwald; man beachte mein schweißtriefendes Gesicht, es war so schwül!!!

Im Regenwald; man beachte mein schweißtriefendes Gesicht, es war so schwül!!!

Regenwald

Regenwald

Die einzige Abkühlung an dem Tag war die Ice Cream Company, hier gab es natürlich lecker Eis!!!

Im Garten der Icecream Company

Im Garten der Icecream Company

Im Mangrovenwald

Im Mangrovenwald

Mangrovenwald

Mangrovenwald

Kangaroo Island-Tagestrip

Hallöchen, es ist jetzt Dienstag und die Ferien sind zu Ende.
In Deutschland wäre heute wohl Feiertag, aber naja, hier eben nicht, also muss ich arbeiten.
Ist ja aber auch gut, will schon ein paar Ergebnisse mit heimbringen.

Da ich aber gerade mal ein bisschen Pause habe, hier die Ereignisse der letzten Tage:

Silvester 31.120.08

Silvester war leider ein ziemlicher Reinfall. Die Christina ist zwar endlich wieder daheim, aber das bringt mir auch nicht viel, wenn sie abends nicht mitkommt. Obwohl ich das nach 7 Tagen Zelten ja auch verstehen kann.
Also ab mit Petr, Manoel und Schwinn nach Glenelg zum Feuerwerk.
Waren gut angetrunken, aber nichts im Vergleich zu den Teenagern am Strand, nur Alkoholleichen, wo man hinschaute…da aber alle noch nicht volljährig waren, leerte sich der Strand um 00.30 ziemlich schnell.
Woraufhin auch wir verschwanden. Eigentlich war geplant in die Stadt zu gehn, aber ich bin dann doch lieber heim.

02.01.09

Gähn!!!! Um 5.00 Uhr aufstehen, um den Zug in die Stadt zu erwischen und pünktlich zu meinem Kangaroo Island Trip zu starten.
Es war eine organisierte Touritour, daher musste ich auch sooo pünktlich sein.
Aber kein Problem, um 6.45 ging es planmäßig los.
Leider hatte ich es mit dem Holger nicht in den gleichen Bus geschafft, weil mehrere Busse Richtung Fähre aufgebrochen sind. Neben mir saß also 2 Stunden lang eine sehr unsympathische Alte, die sich ständig nachgeschminkt hat….super… :-(
War ich froh, den Holger auf der Fähre zu sehn, der schminkt sich so selten ;-) .

unsere Fähre

unsere Fähre

Auf der Fähre

Auf der Fähre

Auf der Insel angekommen, war es erstmal ein Chaos den richtigen Bus zu bekommen. Natürlich sind wir zuerst im falschen gelandet.
Aber wir wurden dann freundlich umgesiedelt und dann gings auch schon los.

Stop 1 war eine Greifvogelshow.
War eigentlich ganz nett, leider konnten wir sie wegen Zeitmangel nicht ganz bis zum Ende bestaunen.
Danach ging es gleich um die Ecke zum Mittagessen. Das Essen war sehr lecker! :-)

Ich mit Chips bei der Greifvogelshow

Ich mit Chips bei der Greifvogelshow

Mit vollen Bäuchen ging es weiter (ca. 2 h Fahrt) zu den “Remarkable Rocks”. Auch hier gab es nicht soviel Zeit wie man gern gehabt hätte. Naja, also mussten 25 min. reichen um alles kurz zu sehn und schöne Fotos zu machen.

Ich denke das mit den Fotos ist ganz gut gelungen.

Remarkable Rocks von Weitem

Remarkable Rocks von Weitem

Ich finde es sieht aus wie ein Papageienschnabel

Ich finde es sieht aus wie ein Papageienschnabel

Ich und Holger im Papageienbiss ;-)

Ich und Holger im Papageienbiss ;-)

Poser oder Ich bin der König der Welt ;-)

Poser oder Ich bin der König der Welt ;-)

wunderschöne Natur

wunderschöne Natur

Nur wenige Minuten später waren wir schon am nächsten Ziel angekommen: “Admiral’s Arch”
Auch hier das gleiche: Fotos, Fotos, Fotos…und mehr Zeitstress.
Wir waren schon wieder die Letzten im Bus :-( .

Ich am Meer

Ich am Meer

Admirals Arch

Admirals Arch

Wieder im Bus, ging es zurück in Richtung Fähre, aber einen Stop hatten wir noch. Den längsten am ganzen Tag. Wir hatten ganze 45 min. um die Seelöwen am “Seal Bay” zu beobachten und die Ranger auszuquetschen mit Fragen.

Seal Bay = Seelöwen Bucht

Seal Bay = Seelöwen Bucht

Um 17.15 ging es aber dann auch wirklich zurück zur Fähre. Da wir viel zu früh da waren, habe ich mit dem Holger am Pier noch ein paar nette Fotos gemacht.

besinnlich

besinnlich

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Nach einer Stunde Fähre und 2,5 Stunden Bus waren wir um 23.00 Uhr wieder zurück inAdelaide.
Ich musste nicht lang warten, da kam auch schon mein Bus nach Hause.

03.01.09

Es ist Samstag und da ich mich entschlossen habe meine eh ziemlich kaputten Haare abzuschneiden und eine neue Farbe zu bekommen, war ich beim Friseur.
Nach 4 Stunden kam ich wieder raus aus dem Friseursalon, mit kurzen Haaren und in rot. :-) Sieht so cool aus, wenn auch ein wenig auffällig ;-) .

Melbourne & Great Ocean Road

Mittlerweile ist mein Trip zu Ende…aber ich fange besser samstags an zu erzählen:

Samstag

Nachdem ich um 12 Uhr endlich aus meinem Bettchen gekrochen bin, gab es erstmal Frühstück und später dann Mittagessen. Der Nudelsalat war so lecker :-) .
Nach einem Mittagsnickerchen sind wir dann auf zu den Botanischen Gärten in Rockhampton. Erst noch ein Abschiedsfoto und dann auf zu den Tieren im Tierpark dort.

Abschiedsfoto (Papa war schlafen; Tim arbeiten)

Abschiedsfoto (Papa war schlafen; Tim arbeiten)

Koala im Botanischen Garten Rockhampton

Koala im Botanischen Garten Rockhampton

Danach hieß es dann aber ab zum Flughafen und ich musste auch nicht lang warten, da musste ich “Tschüs” sagen und war auch schon weg.
In Brisbane umsteigen hat länger gedauert als geplant, weil der Anschluss 30 min. zu spät war.

In Melbourne dann: Temperaturschock!!! 11°C
Also schnell das Auto holen und in die Stadt, wollte ja eigentlich noch was trinken gehn.
Trinken gehn ist dann ins Wasser gefallen.
1. hat es wie Schwein geregnet
2. hab ich mich verfahren wie oft
3. hab ich das Hostel nicht gefunden
Um 1.30 Uhr in der Nacht war ich dann im Hostel, endlich. Das Hostel war echt cool, sehr sauber, sehr neu, sehr groß. Der einzige Nachteil war, dass alle Parkplätze voll waren, weshalb ich dann morgends umparken musste.

Sonntag

Morgends musste ich erstmal eine Weile nach einem Parkplatz suchen, aber 4$ für 9 Stunden fand ich dann doch recht angemessen.
Dann bin ich in die Stadt um mich mit Marietta, Jan und Holger zu treffen.
Zuerst ging es mit Marietta zum Victoria Market, ein riesiger Klamotten und Lebensmittelmarkt.
Dann ab nach Chinatown, wo wir zufällig Mischa getroffen haben, und danach ins Melbourne Museum.
Melbourne ist eine sehr schöne Großstadt, leider hat es ziemlich viel geregnet morgens.

Melbourne

Melbourne

In Mebourne Museum war die Hauptatraktion Phar Lap. Phar Lap war ein sehr erfolgreiches Rennpferd, bis es die Amerikaner umgebracht haben, weil es zuviele Rennen gewonnen hat.
Das besondere an dem Pferd war, dass es eigentlich viel zu groß war, für ein Rennpferd und dass es für einen kurzen Moment beim Rennen alle 4 Füße weg vom Boden hatte (was eigentlich nie passiert).
Natürlich mussten wir da ein Foto machen.

Ich und Mischa vor Phar Lap

Ich und Mischa vor Phar Lap

Auch vor der riesigen urzeitlichen Suppenschildkröte musste ich ein Foto machen.

Das ist mal eine Suppenschildkröte, da können die Asiaten nur von träumen ;-)

Das ist mal eine Suppenschildkröte, da können die Asiaten nur von träumen ;-)

Nach dem Museum sind wir dann zum Auto und haben uns auf den Weg nach Geelong gemacht, wo wir ein Hostel gebucht hatten.
Es war nicht ganz einfach aus Melbourne raus zu kommen und das Hostel zu finden war noch schwieriger.
Ich werde zunehmend “australischer” und nehme das “NO WORRIES” ziemlich ernst ;-) .
Ich habe werder den richtigen Namen aufgeschrieben, noch eine Adresse und wie es aussah hatte ich auch falsch in Erinnerung.
Nach ein wenig suchen und rumfragen haben wir es dann gefunden, und soviel muss gesagt sein: Das war das einzige Hostel wo ich die Adresse nicht aufgeschrieben habe!

Montag

Am Monatg ging es dann endlich auf die Great Ocean Road.
Leider hat es den ganzen Morgen geregnet, was uns aber nicht aufgehalten hat.

Stop 1 war ein Wasserfall. Der Weg dort hin war etwas abenteuerlich, aber es hat sich gelohnt, es war so schön da.

Marietta, ich, Holger vorm Meer

Marietta, ich, Holger vorm Meer

Wasserfall

Wasserfall

Stop 2 war dann am Cape Otway, wo wir auch Koalas in freier Wilbahn gesehen haben.

Cape Otway

Cape Otway

wilder Koala

wilder Koala

Stop 3 war der Otway Rainforest mit “Tree Top Walk” in 25 m Höhe und einem Dinosaurierpark.
Nichts für Menschen mit Höhenangst. Man selbst befindet sich auf einem 25 m hohen Stahlgerüst und es gibt eine Aussichtsplatform auf 45m.

Autsch, das tat weh ;-)

Autsch, das tat weh ;-)

Tree Top Walk

Tree Top Walk

Riesenfarn

Riesenfarn

Stop 4 war dann an den “12 Apostles”, die Hauptattraktion der Great Ocean Road.

ein Teil der 12 Apostles

ein Teil der 12 Apostles

Stop 5, und damit der letzte für diesen Tag, war am Loch Ard Gorge.
Meiner Meinung nach der schönste Stop den wir an der Great Ocean Road hatten, sogar die Sonne war kurz draußen.
Alle Bilder die nun folgen entstanden hinter der Absperrung.
Da es nicht sehr windig war, konnte man sich das erlauben, zudem waren von dort einfach die schönsten Bilder möglich.

Am Loch Ard Gorge

Am Loch Ard Gorge

Loch Ard Gorge

Loch Ard Gorge

Und um zu zeigen, wie es hinter der Absperrung ausah:

konzentriert

konzentriert

Und mein absolutes Lieblingsfoto von mir auf dem Trip:

an der Klippe

an der Klippe

Dienstag

Am Dienstag war eigentlich geplant, ein wenig an den Strand zu gehn, da es aber geregnet hat, sind wir direkt auf über Mt. Gambier nach Adelaide (630km).
In Mt. Gambier haben wir uns dann noch die Blue Lakes angeschaut.
Im Winter sind die Seen grau und im Sommer wird das Wasser dann blau, unnatürlich blau.
Leider war auch hier sehr regnerisch, weshalb alles etwas grau wirkt.

Blue Lakes Mt. Gambier

Blue Lakes Mt. Gambier

Auf dem Rest des Heimwegs haben wir uns die Zeit mit Spielen, wie z.B. “Wer bin ich?” vertrieben.
Daher sind wir ein paar Mal falsch gefahren. Man muss aber sagen, die Straßen waren sehr schlecht beschildert. In jedem Dorf gab es genau ein Straßenschild, wenn überhaupt.

Spielen war auch für mich möglich. Auf den Straßen war eh nichts los und das Auto hatte einen Tempomat. Ich musste mich also sowieso nur noch um unser Lenkrad kümmern. ;-)

Wir sind viel früher als erwartet angekommen und hatten eine Menge Spaß auf den Ausflug!

Brisbane Rückkehr, Dreamtime Cultural Centre

Am Donnerstag war also der Tag der Abreise in Brisbane gekommen…dachte ich! Dazu aber später mehr!
Donnerstag morgens habe ich erstmal gemütlich alles zusammengepackt (und erstaunlicher Weise alles in den Rucksack bekommen) und habe dann ausgecheckt.
Ich weiß nicht, ob man sagen kann, dass das glatt gegangen ist, denn als ich gerade die Treppen zur Rezeption rauf wollte, habe ich von oben einen Eimer warmes Putzwasser übergekippt bekommen.
Gefreut hat mich das nicht, aber was wollte ich machen, ich bin halt dann endlich gegangen.
Erstmal draußen gings dann ab zur Brauereitour der XXXX (sprich: four X) Brauerei.
Nachdem ich den Eingang endlich gefunden hatte, gings dann auch schon los mit der Tour.
Die Tour war sehr interessant, vor allem die Tatsache, dass in Australien in jedes Bier Zucker!!! reinkommt. Sogar mein Lieblingsbier (Toohey’s Extra Dry) hat Zucker in sich…abartig!!! :-(

Nach der Brauereitour gings dann erstmal wieder auf die andere Seite des Brisbane River zum Mittagessen. Es gab Sandwiches mit Käse, selbstgemacht.
Als ich gerade fertig war mit Essen hat es auf einmal hinter mir geraschelt. Ich hab mich umgedreht, und sitzt eine riesige Echse hinter mir, sicher 50cm lang. Mein Gott hab ich mich erschrocken, hab dann das Weite gesucht und bin in die Kunstgallerie. Selbige war interessant, umsonst und gut klimatisiert.

Monsterechse

Monsterechse

Besonders interessant fand ich eine Künstlerin, die Zeichnungen von korpulierenden Ailiens ausgestellt hatte. Die Frau hat, glaube ich, echt ein psychologisches Problem. Leider konnte ich davon keine Fotos machen.

Danach gings dann noch in die Roma Street Parklands, die wenig spektakulär waren und dann ab zum Flughafen.
Nicht, dass erstmal wegen Sturm und Gewitter der gesamte Flugverkehr eingestellt wurde, nein, unsere Flug wurde gleich ganz gestrichen!!! :-( Flugzeug kaputt!
Also hieß es umbuchen auf den nächsten Tag und auf den Shuttlebus zum Hotel warten.
Natürlich wurden wir über Nacht in ein gutes Hotel gebucht, gratis hin- und wieder zurückgebracht und Gutscheine gab es auch, sowohl für Essen, als auch 60$ für den nächsten Flug. :-)

Das Hotel in das sie uns eingecheckt hatten, hieß Grand Chancellor und hatte 4 Sterne. Ich hatte 2 Schlafzimmer für mich allein und einen tollen Blick über Brisbane.

Master Bedroom im Hotel Grand Chancellor

Master Bedroom im Hotel Grand Chancellor

Leider ging es morgens um 4.30 schon wieder an den Flughafen, hier hätte ich es echt länger ausgehalten! ;-)
Um 6.00 ging dann pünktlich der Flug und zurück in Rocky hab ich erstmal noch bis 12.00 geschlafen.

Dann war auch schon Aufbruchzeit zum Dreamtime Aboriginal Culture Centre.
Wir waren nur 2 Leute die die Tour mitgemacht haben, 2 Deutsche, wie sollte es auch anders sein, wir sind ja überall!!! ;-) Aber der Simon war nett! :-)
Es war sehr interessant, nur mit Boomerang werfen werde ich kein Geld verdienen! Ich war grottenschlecht!

Ich im neuen Kleid vor riesiger unechter Sehkuh im Dreamtime Centre

Ich im neuen Kleid vor riesiger unechter Sehkuh im Dreamtime Centre

Abends “daheim” gab es ein leckeres BBQ und danach haben Jessi und ich uns auf den Weg ins Nachtleben gemacht. Zuerst hat sie mir gezeigt was echte Kleinstadtaustralier abends so machen, um cool zu sein. Sie gehn auf den “Lapping Track” …meint, sie fahren auf der Hauptstraße immer auf und ab und alle, außer der Fahrer, trinken viel Alkohol.
Überhaupt scheint Alkohol in Australien die Menschen am Laufen zu halten.
Haben uns dann mit dem Simon getroffen und sind in ein Irish Pub und dort haben wir uns 1,5 Stunden gezwungenermaßen mit 2 Ozzies über Bier unterhalten. Ein anderes Thema als Alkohol gab es für die zwei nicht und los geworden sind wir sie auch nicht.
Also sind wir weiter in den nächsten Club und da ging es dann um Bundaberg Rum.
Also, Ozzies sind Alkis ;-) .
Aber nicht desto trotz war der Abend net und der Club war für so ein Kaff auch recht nett und riesig! ;-)

Stadttour Brisbane

Tag zwei in Brisbane!
Heute habe ich mich auf zu einer Stadttour gemacht, bei 35Grad und keinem Schatten. Zuerst gings schwitzend in die Innenstadt, durch die Einkaufspassage und dann Richtung Story Bridge. Am Ufer des Brisbane River führt ein Fussgängerweg zu einer Aussichtsplatform, von dort aus kann man ein super Foto von der Story Bridge mit der Skyline machen.

Ich vor der Skyline

Ich vor der Skyline

Als alle Fotos in der Tasche waren, ging es mit dem “River Cat” Boot zurück in die Innenstadt.

beim Rivercat fahren

beim Rivercat fahren

Dort hab ich mir dann noch ein paar historische Gebäde angeschaut und bin nochmal einkaufen. Drei Bücher, eine kurze Hose und ein Kleid später hab ich mich um 5 Uhr endlich in Richtung South Bank aufgemacht. Dazu musste ich erstmal den Fluss wieder überqueren.
Auf der anderen Seite habe ich mir dann den blumenbewachsenen Bogengang “Arbour” angeschaut und bin so zum künstlichen Strand gekommen.

The Arbour

The Arbour

Streets Beach

Streets Beach

Nix wie weg mit den Klamotten und ins kühle Nass.
Um ca. 6 Uhr hab ich mich dann endlich auf den Heimweg gemacht um lecker zu essen.

Brisbane

Heute morgen um 9.00 habe ich mich in Rockhampton auf den Weg zum Flughafen nach Brisbnae gemacht, besser gesagt, ich wurde hingefahren.
Mein Flug war pünktlich, das Flugzeug extrem leer, aber dafür war der Flug reichlich holprig. Ich war froh, als ich wieder unten war.
In Brisbane angekommen bin ich erstmal ins Hostel, dann einkaufen und dann ins Bett ein Mittagsschläfchen machen.
Das Hostel ist riesig und recht sauber, bis auf die Küche, die ist ein Saustall, weil auch viel zu wenig Platz ist. Die Kühlschränke gehn z.B. nicht mehr zu, weil sie so voll sind.
Aber naja, 2 Tage werd ich schon im 30er Zimmer aushalten, war ja auch billig und bin eh nicht viel hier.

Während dem Abendessen ist mir dann ein Riesenrad am Brisbane River aufgefallen (von der Dachterasse hat man einen tollen Blick auf die Stadt).
Da bin ich dann noch hingelaufen, habe Nachtfotos gemacht und bin auch Riesenrad gefahren.

Brisbane+River bei Nacht

Brisbane+River bei Nacht


Ich in der klimatisierten Gondel des Riesenrads

Ich in der klimatisierten Gondel des Riesenrads


Brisbane Wheel bei Nacht

Brisbane Wheel bei Nacht

Koorana Crocodile Farm

Ja, schon richtig gehört, heute war ich mit der Jessica und dem Philipp auf einer Crocodile Farm.
Die Farm ist ca. 30 km weg von Rockhampton.
Eingestimmt haben wir unseren Tag mit einem leckeren Croc-Fleisch-Mittagessen.
Ich hatte ein Laksa, war wirklich sehr gut.
Die Jessica hatte ein Steak und der Philipp hatte einen Burger.
Croco schmeckt echt lecker, ein wenig wie Huhn/Schwein/Fisch.

unsere Crocodile-Essen

unsere Crocodile-Essen

Nach dem Essen hatten wir dann eine geführte Tour über die Farm.
Unser Tourführer hat uns einiges über die Crocos erzählt und eigentlich sind die ja schon faszinierend; sogar bissel süß.
Auf jeden Fall sind sie generell sehr faul.

Crocodile

Crocodile

Zum Schluss durften wir dann alle noch ein kleines Croco halten und uns mit fotografieren lassen, das war so süß.

Ich mit meinem kleinen Croco...süß!!!

Ich mit meinem kleinen Croco...süß!!!

Als dann jeder sein Foto mit Croco hatte, sind wir heim, weil es angefangen hat zu regnen.
Wir hatten also einen sehr nassen Heimweg und es regnet seither immernoch.

BBQ + Baden in tropical Rocky

So, es ist also schon eine ganze Weile her, dass ich was geschrieben habe, aber viel ist auch nicht passiert.
Seit meinem Geburtstag ist das Wetter nicht so gut gewesen in Adelaide, öfters Regen und um die 22°C “kalt”.
(In Vergleich zu Deutschland, wo es schon geschneit hat, natürlich nicht kalt ;-) .)
Das Wetter hat uns nicht von zwei sehr netten BBQ-Partys abgehalten, die wiederum für akuten Schlafmangel gesorgt haben.

Das letzte BBQ war dem Mischa seine Abschiedsparty am Freitag.
Ich war bis ca. 2 Uhr nachts auf der Party und bin dann heim.
Schlafen hat nicht recht gelohnt, denn um 4 Uhr nachts hat das Taxi auf mich gewartet. Das hat mich dann bis zur Bushaltestelle für den Flughafenbus gebracht (22$ für 8km…sehr teuer).
Im Bus bin ich zum ersten Mal Adelaide O-Bahn gefahren, eine Art Bus auf Schienen.
Um 7 Uhr gings dann in Adelaide weg, um 8 Uhr war ich in Melbourne.
Dort hab ich etwas geschlafen, auf einer Bank, und um 12 Uhr gings dann weiter nach Brisbane.
In Brisbane musste ich dann weitere 4 Stunden warten auf den Anschlussflug nach Rockhampton, weil der Flieger Verspätung hatte und dann auch noch kaputt war.
Naja, um 6.30 Uhr war ich angekommen und fix und fertig.
Gab dann erstmal eine Dusche, Frösche, leckere Schweinelende mit Reis, etwas Tratsch und dann Bett!
Der arme Philipp musste ausziehn, damit ich ein Gästezimmer hab, voll lieb!!! :-)

Baumfrosch

Baumfrosch

Heute war die Jessica dann auf einem Firmen-BBQ und ich mit dem Rest der Familie in Bayfield baden und auch BBQ.
In Bayfield gibt es eine Art Campingplatz und “Fluss” im Regenwald.
Es ist ein trockener Regenwald, wie man mir erklärt hat, was meiner Meinung nach nicht stimmt, ich hab geschwitzt wie ein Schwein!!! :-)
Es hatte nette 30°C um 9 Uhr morgens und es ist extrem schwül!!!

Nichts desto trotz war das BBQ sehr lecker. Überall in Australien gibt es ja öffentliche Grillstellen.

BBQ *mampf*

BBQ *mampf*

Nach dem BBQ gings dann auf einen Rainforest-Walk.

Tim, Philipp, ich im Rainforest

Tim, Philipp, ich im Rainforest

Es war nur 1,2 km Weg aber ich hab geschwitzt, und hatte so Durst.
Wieder am Auto sind wir dann noch ein paar Meter gefahren und dann gings schwimmen.
Zuerst war ich ja gar net so begeistert, weil das Wasser aussah wie schwarzer Tee, bin dann aber doch rein.
Und das tat so gut, so schön kühl das Wasser…nicht zu kühl…und so weich das Wasser.
Nach ein paar Runden schwimmen bin habe ich mich dann auch am Liane-von-Baum-ins-Wasser-hüpfen probiert.
Konnte mich leider nicht lang halten, aber das hat so Spaß gemacht.

Lianensprung

Lianensprung

Es gab noch einen zweiten Baum mit Liane, aber da hab ich mich nicht getraut zu schwingen, da bin ich nur gehüpft :-) .

Ich im Baum

Ich im Baum

Dieses Gewässer ist zum Baden übrigends viel besser als das Meer, wurde mir erklärt, weil es keine giftigen Quallen gibt, dafür aber einen Stachelfisch, der wohl auch “Aua” macht, wenn man dran kommt.
Und, das Tolle dort ist, das es keine Salzwasser-Krokodile gibt, nur Süßwasser-Crocs…und die bleiben vom Menschen fern.
Da habe ich mir auch gedacht, na dann…aber uns ist weder ein Croc noch so ein Fisch begegnet.
Um ca. 4 Uhr haben wir uns dann im Busch umgezogen und sind heim.
Daheim angekommen hat dann grade das Tropengewitter angefangen und es ist jetzt 10 Uhr und es regnet immernoch.
Morgen gehts auf eine Krokodilfarm, und Croc-Fleisch essen. :-)

Coober Pedy

Am Wochenende war ich auf einem Ausflug nach Coober Pedy mit Camila, Judith und Manoel.

Die Tour ging Freitags nach dem Arbeiten los. Bzw. für mich früher, denn ich bin um 14.30 Uhr aus dem Labor und zur Bahn gehetzt. Ich wollte nämlich bis um 15.30 Uhr am Flughafen sein, was ich auch geschafft habe, um den Mietwagen möglichst früh zu haben.
Dort musste ich leider noch kurz auf die Judith warten, aber um 16.20 Uhr ungefähr hatten wir dann den Schlüssel in der Hand. Ich war so gespannt, was für ein Auto wir haben werden…und da stand es dann…dieser riesige FORD TERRITORY. Boahr, wir haben uns vielleicht gefreut. So geräumig, groß, neu und ein Geländewagen…und eigentlich hatten wir ja nur für ein viel kleineres Auto gezahlt.

Also ging es dann erstmal wieder in Richtung Mawson Lakes die anderen abholen.
Alles verpackt, sind wir dann ein wenig Wein und Bier holen gegangen und dann in den Supermarkt. Irgendwas muss man ja essen und vor allem trinken. ;-)
Nunja, gut versorgt sind wir dann nach Port Augusta aufgebrochen, dort sind wir vier Stunden später auch ohne Zwischenfälle angekommen. Auch unser Hotel haben wir gut gefunden.
Das Hotel hat sich als äußerst preiswert und schön erwiesen. Obwohl man dort unsere Reservierung verschlampt hatte, haben wir ein Zimmer bekommen. Ein Doppelbett und drei Einzelbetten.

Alle Lebensmittel im Kühlschrank verpackt, wurde dann ein wenig getrunken. Da klar war, dass ich Samstag früh fahren werde, habe ich nicht viel getrunken, nur ein Bier, aber die anderen drei hatten gut einen im Tee ;-) .
Sind dann auch nachts noch auf die Hotelparty gegangen, ich bin lieber ins Bett.

Samstag morgens haben wir dann halbwegs pünktlich unsere Sachen gepackt und haben uns auf den 550 km weiten Weg nach Coober Pedy gemacht.
Nach ca. 3 Stunden fahren war der allgemeine Kater der anderen verzogen und wir konnten im Fahren mal abwechseln.
Haben einen schönen Salzsee gefunden und Fotos gemacht.

Ich beim Plantschen im Salzsee

Ich beim Plantschen im Salzsee

Unser Auto

Unser Auto

Endlich in Coober Pedy angekommen wurden dann natürlich erstmal Bilder gemacht. Die Warnschilder “Danger, unmarked holes” (auf dt: Gefahr, nicht eingezäunte Löcher) haben es uns als ertes angetan.

Wir vor besagtem Schild

Wir vor besagtem Schild

Nachdem wir unser Hostel gefunden und unser unterirdisches Quartier bezogen hatten, machten wir uns auf den Weg eine geführte Tour durch die Mienen für den nächsten Morgen zu bekommen.

Ich und Camila in unserem Dugout-Hostel

Ich und Camila in unserem Dugout-Hostel

Die Tour war schnell gefunden und gebucht, wir bekamen noch den Tip uns das ehemalige Dugout von Crocodile Harry anschauen.
Dort sind wir dann auch hin.
Crocodile Harry war ein Krokodiljäger, der in den 50er wohl sehr berühmt war. Als es aber nichtmehr genug Krokodile gab, kam er nach Coober Pedy um Opale abzubauen. Harry mochte Frauen wohl sehr gerne.
In seinen Dugout wurden Teile des Films “Mad Max” mit Tina Turner gedreht. Tina und Harry sollen sich so gut verstanden haben, dass Tina ihm ihren BH dort lies. Seitdem lassen Touris ihre Höschen und BH’s dort. Das ganze Heim ist voller Unterwäsche, Cappies, Statuen und Bildern nackter Frauen…
Es ist sehr bunt, schrill und eben einfach anders :-) . Da Harry so beliebt war, kümmert sich die Stadt darum sein Heim aufrecht zu erhalten und es touristisch zu vermarkten.

Crocodile Harrys Dugout

Crocodile Harrys Dugout

Zurück über eine echt schlechte Schotterpiste gingen wir dann auf Opaljagd, im Juwelierladen. ;-)
Im ersten Juwelierladen hatten wir gleich so Glück. Der Verkäufer hatte gerade erst geöffnet und hat uns mit in seine Werkstatt genommen, wo er uns ganz genau erklärt und gezeigt hat, wie man Opale schleift.
Zuerst werden sie in Form gebracht, dann mit einem feineren Schleifpapier behandelt und schließlich mit Leder und einem darauf aufgebrachten Spezialpulver poliert.
Jeder durfte sich aus einer Kiste mit weniger “guten” Steinen einen aussuchen, den er uns geschliffen hat.
Weniger gut bedeutet: Der Stein schimmert in weniger Farben.
Ich habe einen gefunden, der wohl so ca. 50$ Wert wäre…und immerhin, für umsonst!!! :-) Durften das alles umsonst mitnehmen.
Voll cool!!! :-)
An dem Tag haben wir dann abends griechisch gegessen, danach im Hostel gemütlich ein Bierchen getrunken und uns noch mit drei anderen Deutschen unterhalten. Damit war der Tag dann auch beendet.

Am Sonntag wurden wir dann morgens abgeholt für unsere Tour. Wir waren alle erst gut müde, aber nach einiger Zeit verging das auch.
Unsere Tour führte uns zuerst zu einer unterirdischen serbischen Kirche (etwa 200 Gemeindemitglieder).

unterirdische serbische Kirche in Coober Pedy

unterirdische serbische Kirche in Coober Pedy

Von dort gings dann weiter durch die Stadt. Unser Reiseleiter hat uns was zur Stadt erzählt und wo sie z.B. früher ihr Wasser herbekommen haben. Das Wasser kam auf Kamelen von Dry Creek, 200km entfernt. Mittlerweile kommt es durch eine Pipeline und sie haben auch ihr eigene Osmosekraftwerk zur Reinigung. Strom wird mit 72000 Liter Diesel wöchentlich erzeugt. Nächstes Jahr bekommen sie ein Solarpanelenfeld.
Dann gings zum Golfplatz. Der hat kein Gras und es ist der 7. kurioseste Golfplatz der Welt. So sieht er auch aus ;-) .

Golfplatz Coober Pedy

Golfplatz Coober Pedy

Nun ging es endlich in die Mienen und in ein unterirdisches traditionelles Dugout-Heim.
Unser Guide war sehr nett und es war richtig informativ.

von links: Camilla, Ich, unser Guide, Manoel, Judith

von links: Camilla, Ich, unser Guide, Manoel, Judith

Wieder oben angekommen war die Tour dann beendet.
Auf dem Rückweg zum Hostel sind wir Pizza essen gegangen.
Dann wurden alle Taschen und das restliche Essen eingepackt und es ging nochmal zum Opalshop von gestern, da Judith und Manoel etwas kaufen wollten.
Wir mussten den Verkäufer erst suchen, weil nicht offen war. Haben in der Tankstelle nach ihm gefragt, und ihn dann im Greek Coffee Club gefunden.
Die beiden haben dann auch endlich was gekauft und ein Foto später ging es auf den 850 km langen Heimweg.

Im besten Opalshop in Coober Pedy

Im besten Opalshop in Coober Pedy

Auf den Heimweg haben wir dann nochmal an einem riesigen Salzsee angehalten um Fotos zu machen.

gemütlich auf den Bahnschienen am Salzsee

gemütlich auf den Bahnschienen am Salzsee

Ohne ein einziges Tier nachts überfahren zu haben, war ich um 24.00 Uhr wieder daheim.

Zurück in die Zivilisation

Heute war ein langweiliger, aber anstrengender Tag.
Mein Rückflug ging von Ayers Rock über Alice Springs über Melbourne nach Adelaide.
Dort musste ich noch fast eine Stunde auf den Bus nach Hause warten.
Ich war froh, als ich nach dem Telefonieren ins Bett konnte.

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