Brisbane

Heute morgen um 9.00 habe ich mich in Rockhampton auf den Weg zum Flughafen nach Brisbnae gemacht, besser gesagt, ich wurde hingefahren.
Mein Flug war pünktlich, das Flugzeug extrem leer, aber dafür war der Flug reichlich holprig. Ich war froh, als ich wieder unten war.
In Brisbane angekommen bin ich erstmal ins Hostel, dann einkaufen und dann ins Bett ein Mittagsschläfchen machen.
Das Hostel ist riesig und recht sauber, bis auf die Küche, die ist ein Saustall, weil auch viel zu wenig Platz ist. Die Kühlschränke gehn z.B. nicht mehr zu, weil sie so voll sind.
Aber naja, 2 Tage werd ich schon im 30er Zimmer aushalten, war ja auch billig und bin eh nicht viel hier.

Während dem Abendessen ist mir dann ein Riesenrad am Brisbane River aufgefallen (von der Dachterasse hat man einen tollen Blick auf die Stadt).
Da bin ich dann noch hingelaufen, habe Nachtfotos gemacht und bin auch Riesenrad gefahren.

Brisbane+River bei Nacht

Brisbane+River bei Nacht


Ich in der klimatisierten Gondel des Riesenrads

Ich in der klimatisierten Gondel des Riesenrads


Brisbane Wheel bei Nacht

Brisbane Wheel bei Nacht

Koorana Crocodile Farm

Ja, schon richtig gehört, heute war ich mit der Jessica und dem Philipp auf einer Crocodile Farm.
Die Farm ist ca. 30 km weg von Rockhampton.
Eingestimmt haben wir unseren Tag mit einem leckeren Croc-Fleisch-Mittagessen.
Ich hatte ein Laksa, war wirklich sehr gut.
Die Jessica hatte ein Steak und der Philipp hatte einen Burger.
Croco schmeckt echt lecker, ein wenig wie Huhn/Schwein/Fisch.

unsere Crocodile-Essen

unsere Crocodile-Essen

Nach dem Essen hatten wir dann eine geführte Tour über die Farm.
Unser Tourführer hat uns einiges über die Crocos erzählt und eigentlich sind die ja schon faszinierend; sogar bissel süß.
Auf jeden Fall sind sie generell sehr faul.

Crocodile

Crocodile

Zum Schluss durften wir dann alle noch ein kleines Croco halten und uns mit fotografieren lassen, das war so süß.

Ich mit meinem kleinen Croco...süß!!!

Ich mit meinem kleinen Croco...süß!!!

Als dann jeder sein Foto mit Croco hatte, sind wir heim, weil es angefangen hat zu regnen.
Wir hatten also einen sehr nassen Heimweg und es regnet seither immernoch.

BBQ + Baden in tropical Rocky

So, es ist also schon eine ganze Weile her, dass ich was geschrieben habe, aber viel ist auch nicht passiert.
Seit meinem Geburtstag ist das Wetter nicht so gut gewesen in Adelaide, öfters Regen und um die 22°C “kalt”.
(In Vergleich zu Deutschland, wo es schon geschneit hat, natürlich nicht kalt ;-) .)
Das Wetter hat uns nicht von zwei sehr netten BBQ-Partys abgehalten, die wiederum für akuten Schlafmangel gesorgt haben.

Das letzte BBQ war dem Mischa seine Abschiedsparty am Freitag.
Ich war bis ca. 2 Uhr nachts auf der Party und bin dann heim.
Schlafen hat nicht recht gelohnt, denn um 4 Uhr nachts hat das Taxi auf mich gewartet. Das hat mich dann bis zur Bushaltestelle für den Flughafenbus gebracht (22$ für 8km…sehr teuer).
Im Bus bin ich zum ersten Mal Adelaide O-Bahn gefahren, eine Art Bus auf Schienen.
Um 7 Uhr gings dann in Adelaide weg, um 8 Uhr war ich in Melbourne.
Dort hab ich etwas geschlafen, auf einer Bank, und um 12 Uhr gings dann weiter nach Brisbane.
In Brisbane musste ich dann weitere 4 Stunden warten auf den Anschlussflug nach Rockhampton, weil der Flieger Verspätung hatte und dann auch noch kaputt war.
Naja, um 6.30 Uhr war ich angekommen und fix und fertig.
Gab dann erstmal eine Dusche, Frösche, leckere Schweinelende mit Reis, etwas Tratsch und dann Bett!
Der arme Philipp musste ausziehn, damit ich ein Gästezimmer hab, voll lieb!!! :-)

Baumfrosch

Baumfrosch

Heute war die Jessica dann auf einem Firmen-BBQ und ich mit dem Rest der Familie in Bayfield baden und auch BBQ.
In Bayfield gibt es eine Art Campingplatz und “Fluss” im Regenwald.
Es ist ein trockener Regenwald, wie man mir erklärt hat, was meiner Meinung nach nicht stimmt, ich hab geschwitzt wie ein Schwein!!! :-)
Es hatte nette 30°C um 9 Uhr morgens und es ist extrem schwül!!!

Nichts desto trotz war das BBQ sehr lecker. Überall in Australien gibt es ja öffentliche Grillstellen.

BBQ *mampf*

BBQ *mampf*

Nach dem BBQ gings dann auf einen Rainforest-Walk.

Tim, Philipp, ich im Rainforest

Tim, Philipp, ich im Rainforest

Es war nur 1,2 km Weg aber ich hab geschwitzt, und hatte so Durst.
Wieder am Auto sind wir dann noch ein paar Meter gefahren und dann gings schwimmen.
Zuerst war ich ja gar net so begeistert, weil das Wasser aussah wie schwarzer Tee, bin dann aber doch rein.
Und das tat so gut, so schön kühl das Wasser…nicht zu kühl…und so weich das Wasser.
Nach ein paar Runden schwimmen bin habe ich mich dann auch am Liane-von-Baum-ins-Wasser-hüpfen probiert.
Konnte mich leider nicht lang halten, aber das hat so Spaß gemacht.

Lianensprung

Lianensprung

Es gab noch einen zweiten Baum mit Liane, aber da hab ich mich nicht getraut zu schwingen, da bin ich nur gehüpft :-) .

Ich im Baum

Ich im Baum

Dieses Gewässer ist zum Baden übrigends viel besser als das Meer, wurde mir erklärt, weil es keine giftigen Quallen gibt, dafür aber einen Stachelfisch, der wohl auch “Aua” macht, wenn man dran kommt.
Und, das Tolle dort ist, das es keine Salzwasser-Krokodile gibt, nur Süßwasser-Crocs…und die bleiben vom Menschen fern.
Da habe ich mir auch gedacht, na dann…aber uns ist weder ein Croc noch so ein Fisch begegnet.
Um ca. 4 Uhr haben wir uns dann im Busch umgezogen und sind heim.
Daheim angekommen hat dann grade das Tropengewitter angefangen und es ist jetzt 10 Uhr und es regnet immernoch.
Morgen gehts auf eine Krokodilfarm, und Croc-Fleisch essen. :-)

Überraschungs-Geburtstags-Party

Gestern war also mein 23. Geburtstag.
Ich bin morgens um 7 Uhr aufgewacht und bin im Bad erstmal erschrocken…so sauber…
nicht, dass es davor sehr dreckig war…aber wo war der ganze Kram auf der Waschmaschine? Warum hat unsere Dusche endlich eine Hängeaufbewahrung? Fragen über Fragen.
Dann hab ich erstmal Melas Karte gelesen, so süß! Vielen Dank!;-)
Aber, es sollte noch weiter gehn.
Christina hat mir natürlich erstmal gratuliert…und gemeint: “Geschenk gibt’s heut abend.”
Also: kurz telefonieren, Frühstück, Anziehn und ab zum Woolworth…will ja schließlich einen Kuchen. ;-)
Habe mich dann für einen Muffin entschieden und Lebkuchen.
Echte deutsche Lebkuchen, Originalverpackung. So cool! :-)

deutsche Lebkuchen in Aussi

deutsche Lebkuchen in Aussi

Im Labor haben mir dann nacheinander alle gratuliert.
Habe also den Tag über normal gearbeitet und nach der Arbeit ging es dann nach Hause.
Wunschkost!!!
Bandnudeln mit Paprika-Pilz-Rahm-Sauce….jammy!!! ;-)
Dann Geschenk 1: Duschseife von meinen Thai-Mitbewohnerinnen
danach Geschenk 2: Buch von Christina

Jetzt schnell fertig machen und ab zu Monika zum Videoabend!
Haha, denkste…also, ab zu Monika ging es schon, aber naja…Videoabend war das keiner…
Dort angekommen war alles dunkel…
Dann ging das Licht an:
Alle kamen hinter den Sesseln, Sofas, Schränken hervor:

ÜBERRASCHUNGSPARTY!!! Meine erste!!!!

Bissel hatte ich das ja geahnt, weil der Martin sich wohl kurz verplappert hat und die Christina dann wie wild gefuchtelt hat ;-) .
Aber, macht ja nichts, wusste es ja auch nicht genau!!!
Auf jeden Fall war das so cool!!! Hab mich so gefreut.
Es war eine Mottoparty…Schwarz/Weiß!!! :-)
Alle waren in schwarz-weiß gekleidet. Sogar das Essen und die Deko waren ausschließlich schwarz/weiß.

schwarz-weiß Party

schwarz-weiß Party

Ich & Christina

Ich & Christina

Schwarz/weiße Bonbons, Mars, helle Chips, Vollmich-Weiße-Schoki, “Luftballons und Luftschlangen”
Das war so schon so toll! :-)
Aber dann kam darauf der Geburtstagskuchen: Marmorkuchen mit 23 Kerzen drauf.
Und dann später noch Geschenke: Ventilator und ein Kochbuch für günstige Gerichte ;-) .
Wusste ja gar nicht mehr wie mir geschieht, weil alle sich soviel Gedanken gemacht haben, dass es mir gefällt. Also hab ich mich einfach weitergefreut. :-)
Um 23.30 war dann aber auch mal Ende und ich wurde heimgefahren.
War dann noch so aufgewühlt, dass ich erstmal noch telefonieren musste. ;-)
An alle Beteiligten, speziell aber Christina und Monika:

RIESENDANKE!!! Mulzumeßk! Thanks! Gracias! Obrigado! Děkuij!

BBQ, Schlafen, Vegan-Festival

Es ist jetzt Montag und eigentlich wollte ich schon das ganze Wochenende was scheiben, aber naja…wie dem so manchmal ist…keine Zeit oder Vergesslichkeit???

Hier also mein Zusammenfassung:

Freitag:

Am Freitag war definitiv der BBQ-Tag. Mittags gab es ein Firmen-Barbeque.
Es gab 2 Sorten Würstchen, Frikadellen, Veggie-Patties, gegrillte Pilze, Grillkartoffeln und viele verschiedene Salate.
Alle haben wir gut zugeschlagen, denn immerhin war es umsonst!!! ;-)
Abends war dann schon das nächste BBQ angesagt. Es war nämlich Monikas Geburtstag und daher wurde bei ihr daheim gegrillt ;-) .
Auch das war sehr lecker und ein schöner Abend.
Ausgeklungen ist der Abend mit Pantomime ;-) . :-)

Samstag:

Also, zu diesem Samstag gibt es wenig zu sagen. Ich habe eigentlich den ganzen Tag geschlafen, ich war so müde von der Woche.
War nur nachmittags kurz mal im einzigen Klamottenladen in Mawson Lakes…eigentlich ist der ziemlich teuer, aber ich habe um 30$ ein Paar Sketchers-Schuhe (Ballerinas) ergattert *freu*
Dazu muss ich wenigstens im Sommer keine Socken tragen…denn Sandalen sind im Labor nicht erlaubt und Turnschuhe sind viel zu warm ;-) .
Abends war nur faulenzen angesagt.

Sonntag:

Am Sonntag ging es morgens zum Vegan-Festival.
Ich war aber nicht sehr lang, war mir alles zu alternativ…aber ein kurzer Blick drauf werfen war schon ok. Habe die anderen dann weiter rumschlendern gelassen und bin ins “Harbour Town Outlet Shopping Center”. Brauche dringend eine kurze Hose, aber habe keine gefunden…Naja…wann anders.

Party Manoel / Petr

Hmmm…schon eine ganze Weile nichts mehr geschrieben, aber gut, es ist ja auch die Woche nix passiert.
Doch, naja…am Freitag haben der Chi und ich endlich die Suche nach den zwei Substanzen in unseren Pflanzenextrakten aufgegeben.
Unsere neuen Extrakte, die wir mit Aceton anstatt Äther gemacht haben, bringen die Wirkstoffe, nach denen wir forschen, leider nicht hervor.
Also ist es am Hans, jetzt zu entscheiden wie es weitergeht.
Näheres bald!

Am Samstag war dann mehr oder weniger den Tag über putzen angesagt.
Vor zwei Wochen hat die Christina geputzt und letzte Woche hatte ich keine Lust, also war es wirklich an der Zeit. Nicht, dass es richtig dreckig war, aber halt doch schon ein bisschen.
Also habe ich mir die größte Mühe gegeben, dass alle glänzt…was es auch tat. Nur das Schlimme am Putzen ist ja, es ist unheimlich frustrieren, weil einige Stunden später ist es schon nicht mehr so schön glänzend…Aber naja, sauber ist es auf jeden Fall wieder.

Abends habe ich mich dann dran gemacht, einen Marmorkuchenteig zu Rühren, mit dem Schneebesen, weil wir ja sonst nix haben. Was eine Schweinerei und Zeitaufwand! ;-)
Gebacken habe ich den Kuchen dann bei Petr auf der Party, wir haben ja leider keinen Backofen.
Habe mich auf dem Weg zur Party gut verlaufen und anstatt 2 min. habe ich ca. 45 min. gebraucht um hinzukommen, aber ok…das nächste Mal finde ich es dann schneller. ;-)
Unterwegs wurde ich dann noch von einer Entenfamilie auf dem Gehweg angegriffen…die hatten Junge…und die wollten die natürlich verteidigen…mutige Enten!!! ;-)

Naja, wie dem auch sei, der Kuchen war zu wenig süß und etwas trocken, wurde aber trotzdem gegessen…sehr lieb :-) .

Die Party war ein riesen Erfolg, fast alle waren da! Sogar 2 Australier…:-)

Monika, Ich, Martin (Aussi), Martin (German)

Monika, Ich, Martin (Aussi), Martin (German)

Ich, Manoel, Christina

Ich, Manoel, Christina

Es gab eine Menge Alkohol, alle hatten Spaß und es ging bis ca. halb 4.
Habe viele neue Leute kennengelernt :-) .
Ich, Martin und die zwei Australier waren die Letzten die heim sind.
Um 4 Uhr bin ich dann hundemüde ins Bett.

Halloween-Party

So, wie jeder ja weiß, ist am 31.10. Halloween und wie sollte es auch anders sein, es ging auf eine Halloween-Kostüm-Party.
Ich war eine Hexe, was zwar nicht sonderlich kreativ war, weil ca. 50% der Mädels dort Hexen waren, aber immerhin war ich die beste Hexe. Ich sah wenigstens ein bißchen böse aus :-) .
Wir waren um ca. 8 Uhr schon da, um unseren Frei-Alkohol und das Frei-Essen auch auszunutzen, zudem fangen Partys in Australien immer so früh an.
Das Essen war lecker, nur Frei-Alkohol gab es recht wenig. Was aber auch nicht schlimm war, denn so ab es weniger Alkoholleichen.

Wir alle

Wir alle

Die beste Mitbewohnerin der Welt und Ich

Die beste Mitbewohnerin der Welt und Ich

Die Halloween-Party war leider die Abschiedsparty der Camila, daher soll von ihr jetzt auch noch ein Foto verewigt werden.

Camila und Ich

Camila und Ich

Um ca. 24.00 Uhr waren die Christina und ich dann wieder daheim, während die anderen noch in ein paar weitere Clubs sind. Ich war aber einfach zu müde, um länger zu bleiben.

Mexican Dinner

Heute war mexikanisches Essen angesagt, bei Camila. Aber sie hat nicht gekocht. Sarah, unsere Mexiakerin, hat gekocht.
Nach der Arbeit sind wir alle gemeinsam in den Supermarkt einkaufen.
Zuerst gab es dann zur Dämpfung des allgemeinen Hungers Nachos mit Käse und Tomato Sauce. Schon die”Vorspeise” war so lecker.
Dann ging es zum richtigen Kochen. Jeder hat einen kleinen Part übernommen und so gab es einige Zeit später Tacos und Burritos mit allerhand Füllungen und Salat dazu. Das Essen war so lecker und wir hatten alle echt viel Spaß! :-)

von links: Mische(vorne), Ich, Christina, Marietta, Camila, Judith, Monika (vorne),Manoel, Petr, Sarah

von links: Mische(vorne), Ich, Christina, Marietta, Camila, Judith, Monika (vorne),Manoel, Petr, Sarah

Die Reste vom Essen werden wir uns morgen zum Mittagessen wärmen.

Um halb 1 in der Nacht war ich dann daheim, kurz vor dem heftigen Gewitter. Christina und ich haben es gerade so vor dem heftigen Regen heimgeschafft! *freu*

Coober Pedy

Am Wochenende war ich auf einem Ausflug nach Coober Pedy mit Camila, Judith und Manoel.

Die Tour ging Freitags nach dem Arbeiten los. Bzw. für mich früher, denn ich bin um 14.30 Uhr aus dem Labor und zur Bahn gehetzt. Ich wollte nämlich bis um 15.30 Uhr am Flughafen sein, was ich auch geschafft habe, um den Mietwagen möglichst früh zu haben.
Dort musste ich leider noch kurz auf die Judith warten, aber um 16.20 Uhr ungefähr hatten wir dann den Schlüssel in der Hand. Ich war so gespannt, was für ein Auto wir haben werden…und da stand es dann…dieser riesige FORD TERRITORY. Boahr, wir haben uns vielleicht gefreut. So geräumig, groß, neu und ein Geländewagen…und eigentlich hatten wir ja nur für ein viel kleineres Auto gezahlt.

Also ging es dann erstmal wieder in Richtung Mawson Lakes die anderen abholen.
Alles verpackt, sind wir dann ein wenig Wein und Bier holen gegangen und dann in den Supermarkt. Irgendwas muss man ja essen und vor allem trinken. ;-)
Nunja, gut versorgt sind wir dann nach Port Augusta aufgebrochen, dort sind wir vier Stunden später auch ohne Zwischenfälle angekommen. Auch unser Hotel haben wir gut gefunden.
Das Hotel hat sich als äußerst preiswert und schön erwiesen. Obwohl man dort unsere Reservierung verschlampt hatte, haben wir ein Zimmer bekommen. Ein Doppelbett und drei Einzelbetten.

Alle Lebensmittel im Kühlschrank verpackt, wurde dann ein wenig getrunken. Da klar war, dass ich Samstag früh fahren werde, habe ich nicht viel getrunken, nur ein Bier, aber die anderen drei hatten gut einen im Tee ;-) .
Sind dann auch nachts noch auf die Hotelparty gegangen, ich bin lieber ins Bett.

Samstag morgens haben wir dann halbwegs pünktlich unsere Sachen gepackt und haben uns auf den 550 km weiten Weg nach Coober Pedy gemacht.
Nach ca. 3 Stunden fahren war der allgemeine Kater der anderen verzogen und wir konnten im Fahren mal abwechseln.
Haben einen schönen Salzsee gefunden und Fotos gemacht.

Ich beim Plantschen im Salzsee

Ich beim Plantschen im Salzsee

Unser Auto

Unser Auto

Endlich in Coober Pedy angekommen wurden dann natürlich erstmal Bilder gemacht. Die Warnschilder “Danger, unmarked holes” (auf dt: Gefahr, nicht eingezäunte Löcher) haben es uns als ertes angetan.

Wir vor besagtem Schild

Wir vor besagtem Schild

Nachdem wir unser Hostel gefunden und unser unterirdisches Quartier bezogen hatten, machten wir uns auf den Weg eine geführte Tour durch die Mienen für den nächsten Morgen zu bekommen.

Ich und Camila in unserem Dugout-Hostel

Ich und Camila in unserem Dugout-Hostel

Die Tour war schnell gefunden und gebucht, wir bekamen noch den Tip uns das ehemalige Dugout von Crocodile Harry anschauen.
Dort sind wir dann auch hin.
Crocodile Harry war ein Krokodiljäger, der in den 50er wohl sehr berühmt war. Als es aber nichtmehr genug Krokodile gab, kam er nach Coober Pedy um Opale abzubauen. Harry mochte Frauen wohl sehr gerne.
In seinen Dugout wurden Teile des Films “Mad Max” mit Tina Turner gedreht. Tina und Harry sollen sich so gut verstanden haben, dass Tina ihm ihren BH dort lies. Seitdem lassen Touris ihre Höschen und BH’s dort. Das ganze Heim ist voller Unterwäsche, Cappies, Statuen und Bildern nackter Frauen…
Es ist sehr bunt, schrill und eben einfach anders :-) . Da Harry so beliebt war, kümmert sich die Stadt darum sein Heim aufrecht zu erhalten und es touristisch zu vermarkten.

Crocodile Harrys Dugout

Crocodile Harrys Dugout

Zurück über eine echt schlechte Schotterpiste gingen wir dann auf Opaljagd, im Juwelierladen. ;-)
Im ersten Juwelierladen hatten wir gleich so Glück. Der Verkäufer hatte gerade erst geöffnet und hat uns mit in seine Werkstatt genommen, wo er uns ganz genau erklärt und gezeigt hat, wie man Opale schleift.
Zuerst werden sie in Form gebracht, dann mit einem feineren Schleifpapier behandelt und schließlich mit Leder und einem darauf aufgebrachten Spezialpulver poliert.
Jeder durfte sich aus einer Kiste mit weniger “guten” Steinen einen aussuchen, den er uns geschliffen hat.
Weniger gut bedeutet: Der Stein schimmert in weniger Farben.
Ich habe einen gefunden, der wohl so ca. 50$ Wert wäre…und immerhin, für umsonst!!! :-) Durften das alles umsonst mitnehmen.
Voll cool!!! :-)
An dem Tag haben wir dann abends griechisch gegessen, danach im Hostel gemütlich ein Bierchen getrunken und uns noch mit drei anderen Deutschen unterhalten. Damit war der Tag dann auch beendet.

Am Sonntag wurden wir dann morgens abgeholt für unsere Tour. Wir waren alle erst gut müde, aber nach einiger Zeit verging das auch.
Unsere Tour führte uns zuerst zu einer unterirdischen serbischen Kirche (etwa 200 Gemeindemitglieder).

unterirdische serbische Kirche in Coober Pedy

unterirdische serbische Kirche in Coober Pedy

Von dort gings dann weiter durch die Stadt. Unser Reiseleiter hat uns was zur Stadt erzählt und wo sie z.B. früher ihr Wasser herbekommen haben. Das Wasser kam auf Kamelen von Dry Creek, 200km entfernt. Mittlerweile kommt es durch eine Pipeline und sie haben auch ihr eigene Osmosekraftwerk zur Reinigung. Strom wird mit 72000 Liter Diesel wöchentlich erzeugt. Nächstes Jahr bekommen sie ein Solarpanelenfeld.
Dann gings zum Golfplatz. Der hat kein Gras und es ist der 7. kurioseste Golfplatz der Welt. So sieht er auch aus ;-) .

Golfplatz Coober Pedy

Golfplatz Coober Pedy

Nun ging es endlich in die Mienen und in ein unterirdisches traditionelles Dugout-Heim.
Unser Guide war sehr nett und es war richtig informativ.

von links: Camilla, Ich, unser Guide, Manoel, Judith

von links: Camilla, Ich, unser Guide, Manoel, Judith

Wieder oben angekommen war die Tour dann beendet.
Auf dem Rückweg zum Hostel sind wir Pizza essen gegangen.
Dann wurden alle Taschen und das restliche Essen eingepackt und es ging nochmal zum Opalshop von gestern, da Judith und Manoel etwas kaufen wollten.
Wir mussten den Verkäufer erst suchen, weil nicht offen war. Haben in der Tankstelle nach ihm gefragt, und ihn dann im Greek Coffee Club gefunden.
Die beiden haben dann auch endlich was gekauft und ein Foto später ging es auf den 850 km langen Heimweg.

Im besten Opalshop in Coober Pedy

Im besten Opalshop in Coober Pedy

Auf den Heimweg haben wir dann nochmal an einem riesigen Salzsee angehalten um Fotos zu machen.

gemütlich auf den Bahnschienen am Salzsee

gemütlich auf den Bahnschienen am Salzsee

Ohne ein einziges Tier nachts überfahren zu haben, war ich um 24.00 Uhr wieder daheim.

Bretzeln

Am Wochenende bin ich mal zum Central Market hier in Adelaide gefahren, weil der ja so riesig und billig sein soll. Ich muss ehrlich sein, mir ist der viel zu groß, und wirklich billig ist der Markt auch nicht, also wenn man nicht die frischesten Früchte will, dann ist es schon billiger…aber für die gleiche Qualität wie im Supermarkt zahlt man auch gleich. Also hab ich nur ein paar Bananen gekauft, die waren auch echt billig.

Und habe mich auf die Suche nach Bretzeln gemacht. Ich wusste nämlich, dass es die dort gibt. Nach ewigem Suchen hab ich durch Zufall am richtigen Stand ein Baguette gekauft und mich endlich getraut, den Verkäufer zu fragen, wo ich denn “German Bretzels” finden kann. Da ging der kurz weg und kam mit 4 Bretzeln zurück. Habe alle gekauft, für 4$ nichtmal teuer.

Bretzeln in Australien

Bretzeln in Australien

Hmmmmmmmmmmmmm…die waren so gut. Habe alle 4 an dem Nachmittag gleich noch gegessen!!! :-)

Abends waren ich und die Christina dann bei Monika und Mischa zum Grillen eingeladen. Camilla und Petr waren auch da. Das war ein echt witziger Abend. Das Essen war sehr lecker und nach dem Essen wurde dann Pantomime gespielt, und Spiel des Lebens, und Monopoly. Um 3 war ich daheim und bin hundemüde ins Bett.

Im Labor haben wir nun endlich einen Kühlschrank. Das Labor über uns wird renoviert und dazu mussten wir die Geräte dort umsiedeln. Jetzt ist der Kühlschrank bei uns und ich glaube das bleibt er auch erstmal. Immerhin brauchen wir den ja auch echt!

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